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    <title>Nebenwirkungen der Nebenwirkung</title>
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    <description>Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten</description>
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    <title>Tetanus Auffrischung</title>
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            <category>Tetanus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Nebenwirkung)</author>
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    Antonio Creatin und Dr. Frederic Tetanus trafen pünktlich um 16 Uhr vor dem Casino der FSME AG in Frankfurt ein. Weil Abteilungsdirektor Alexander Sommer sie rechtzeitig bei der privaten Sicherungstruppe vorangemeldet hatte, brauchten sie sich bei der Einfahrt lediglich auszuweisen. Alle weitergehenden Kontrollen entfielen.&lt;br /&gt;
  Gemächlich rollte Frederics 300er Coupé über das Natursteinpflaster der verschnörkelten Villa aus den Gründerjahren entgegen.&lt;br /&gt;
  »Reichtum, seit Generationen angehäuft«, sagte Creatin und deutete auf das überladene Casino inmitten des gepflegten Parks.&lt;br /&gt;
  »Aber für den armen Antonio haben sie keine Annonce übrig«, spottete Frederic.&lt;br /&gt;
  »Das galt nur bis gestern.« Creatin lächelte optimistisch. »Heute bekommen wir unsere wohlverdiente Anzeigenserie.«&lt;br /&gt;
  Frederic folgte den dezenten Wegweisern, die ihn sicher zu einem durch hohe Rhododendronhecken getarnten Parkplatz geleiteten. Nachdem er seinen Wagen abgestellt hatte, schlenderte er mit seinem Chef auf einem kleinen Umweg zum Casino. Ein livrierter Portier bewachte das bombastische Portal und schien sie bereits zu erwarten.&lt;br /&gt;
  »Die Herren von Arzt &amp;amp; Medikament, wenn ich mich nicht irre?«, fragte er dezent. Ohne ihre Antwort abzuwarten, forderte er sie auf, ihm zu folgen und führte sie zur Hausbar. Alexander Sommer saß bei einem Espresso in einer Fensternische und blickte in den Park. Als er seine Gäste eintreten sah, erhob er sich und eilte ihnen entgegen.&lt;br /&gt;
  »Herzlich willkommen, Herr Creatin. Als Sie sich vorgestern bei mir anmeldeten, glaubte ich, Sie hätten telepathische Fähigkeiten«, empfing er den Verleger und schüttelte ihm herzlich die Hand. »Ich dachte nämlich gerade an Sie, als das Telefon klingelte.«&lt;br /&gt;
  Der Verleger lächelte. »Nur Gutes hoffentlich?«&lt;br /&gt;
Er deutete auf Frederic. »Darf ich Ihnen Herrn Dr. Tetanus vorstellen, bevor Sie mir verraten, weshalb Sie an mich gedacht haben?«&lt;br /&gt;
  Frederic und Sommer begrüßten einander ebenfalls.&lt;br /&gt;
  »Meiner Meinung nach ist es die beste Voraussetzung für ein gutes Geschäft, wenn sich beide Partner etwas davon versprechen«, nahm Creatin die Unterhaltung pfiffig wieder auf. »Kann ich etwas für Sie tun?«&lt;br /&gt;
  Sommer blickte ihn neugierig an. »Sie deuteten telefonisch an, dass Sie über Dr. Zecken mit mir sprechen wollten. Sicher ein interessantes Thema, das FSME AG gerade jetzt einiges Kopfzerbrechen bereitet.«&lt;br /&gt;
  »Kein Fall für Ihr Medikament &quot;Topidolor&quot;?«, fiel Frederic ihm lachend ins Wort.&lt;br /&gt;
  »Erinnern Sie mich nicht daran. Dessen jahrzehntelang bewährte Substanz &quot;Aminophenazon&quot; hat Zecken längst vom Markt gefegt.«&lt;br /&gt;
  »Wie so etliche Präparate gerade Ihres Hauses«, sprach Frederic das Thema dieses Treffens direkt an.&lt;br /&gt;
  »Dieser sogenannte &quot;Pharmakritiker&quot; liebt uns tatsächlich nicht besonders, wir ihn aber auch nicht.« Sommer verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, als hätte er in eine Zitrone gebissen, und führte seine Gäste zu einem etwas abgelegenen Tisch.&lt;br /&gt;
  »Bitte setzen Sie sich, meine Herren.« Er winkte den Barkeeper herbei und bestellte die gewünschten Getränke.&lt;br /&gt;
  »Es ist sicher kein Zufall, dass Sie mit mir über Zecken reden wollen?«, fuhr Sommer dann fort und blickte Creatin fragend an, der bis jetzt geschwiegen hatte. 
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    <pubDate>Mon, 21 Apr 2008 09:24:11 +0200</pubDate>
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